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Filmteam

Gestern war ich im Rahmen der lit.cologne zum Thema "Literatur trifft Film" unterwegs und hatte das große Vergnügen, Rubinrot zu sehen, bevor er am Donnerstag bei uns ins Kino kommt.


Die Veranstaltung wurde von der Schauspielerin Josefine Preuß eröffnet, die zwei Passagen aus dem Roman vorlas, um die Zuschauer schon mal auf die Geschichte einzustimmen und vor allem denjenigen, die das Buch nicht gelesen haben, die Chance gab, zu beurteilen, wie diese Stellen später im Film umgesetzt wurden. Bei der ersten Szene handelte es sich um die erste Begegnung von Gwendolyn und Gideon, bei der zweiten um das Gespräch zwischen ihnen in der Kutsche, kurz bevor sie attackiert werden. Gerade diese zweite Stelle war für Besucher aus NRW sehr interessant, denn die eigentlich im Londoner Hyde Park spielende Szene wurde stattdessen im Kölner Stadtwald gedreht.

Nach dieser Einleitung wurde dann der Film gezeigt. Meine Gedanken dazu könnt ihr hier nachlesen.

Anschließend fand ein interessantes Gespräch mit dem Filmteam statt, bestehend aus Josefine Preuß (spielt Lucy Montrose), Katharina Schöde (Drehbuchautorin), Philipp Budweg (Produzent) und Hans W. Geißendörfer (Produzent). Da das Publikum eher zurückhaltend war, stellte die Moderatorin die meisten Fragen und besonders Josefine Preuß berichtete begeistert von den Dreharbeiten. Sie erzählte von der besonderen Atmosphäre am Set, die durch die aufwenidgen Kostüme und die authentische Ausstattung der Kulissen, vor allem bei den Szenen in anderen Zeitzonen herrschte. Wer mit dem ersten Band der Edelstein-Trilogie vertraut ist, weiß, dass sich Lucys Auftritte hier in Grenzen halten und so hofft Josefine darauf, dass Saphirblau ebenfalls verfilmt wird, damit sie die Chance hat, sich in Zulunft noch intensiver in ihrer Rolle zu beweisen. Da Prueß schon die Hörbücher komplett eingesprochen hat, ist sie mit der Buchreihe bestens vertraut.


Hans W. Geißendörfer beschrieb die Produktion als seine erste, glücklicherweise positive, Erfahrung mit dem Fantasy Genre. Als Erfinder der Lindenstraße und Regisseur großer Dramen, wie dem 1979 für den Oscar nominierten Film "Die gläserne Zelle", würde man ihm nicht unbedingt Interesse für diese Sparte zuschreiben, doch anscheinend hat er während der Arbeit Gefallen daran gefunden und bedauerte, dass diese Art der filmischen Unterhaltung in Deutschland momentan nicht die Anerkennung bekommt, die sie verdient hat. Der Produzent bekundete sein ausdrückliches Interesse, die anderen beiden Teile auch noch zu verfilmen, doch das hängt natürlich vom Erfolg von Rubinrot ab. Ich drücke ihm und den Fans die Daumen.

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